Geschichte

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Foto zeigt die unter Denkmalschutz stehende katholische Pfarrkirche St. Philippus und Jacobus im Ortsteil Steinbeck

Urkundliche Geburtsstunde

Recke wurde erstmals im Jahre 1189 in einer offiziellen Urkunde erwähnt. Die Gründung der KircheIcon das einen externen Link kennzeichnet und damit die Entstehung des Ortes ist auf die von St. Denis, Paris, aus Foto zeigt die katholische Pfarrkirche Sankt Dionysius in Recke erfolgte Missionierung dieses Raumes zurückzuführen. Das im Jahr 1989 gefeierte Jubiläum "800 Jahre Recke" bezieht sich auf eine im Bistum OsnabrückIcon das einen externen Link kennzeichnet aufbewahrte Urkunde über Recker Grundbesitz. Recke ist seit 1951 selbständige Gemeinde. Ehemals dem Kreis Tecklenburg angehörig, ist Recke seit 1975 dem neu gebildeten Kreis Steinfurt eingegliedert.
In der Region wird seit dem 15. Jahrhundert BergbauIcon das einen externen Link kennzeichnet betrieben.

Vorgeschichtliche Funde im Gemeindegebiet (Steingräber und bronzezeitliche Urnenfunde in Steinbeck und Espel) bezeugen die Anwesenheit von Menschen in der Jungsteinzeit und in der Bronzezeit.

Im 12. Jh. sind die Edelherren von Horstmar als Grundherren in Recke nachweisbar. Diese schenkten im Jahre 1189 dem Bischof von Osnabrück Kirche und einen Hof zu Recke sowie Mühlen und weitere Höfe im heutigen Gemeindegebiet (in "Rike" = Recke, in "Stenbeke" = Steinbeck, in "Harhus" = Harhof und in "Esperlo" = Espel). Der Schenkungsbeleg gilt als eigentliche Geburtsurkunde der Gemeinde. Seit dem 13. Jh. bis 1548 waren die Grafen von Tecklenburg weltliche Machthaber in Recke. Danach gehörte die Gemeinde zur Herrschaft bzw. Grafschaft Lingen, die im Jahre 1702 an Preußen fiel, unter dessen Verwaltung Recke mit kurzer Unterbrechung 1807 - 1813 (Großherzogtum Berg, Kaiserreich Frankreich) verblieb.

Seit 1818 gehörte Recke zum Landkreis Tecklenburg im Regierungsbezirk Münster und wurde von 1841 an Amt Recke genannt, das 1846 - vermutlich im Zuge einer Verwaltungsvereinfachung - zusammen mit dem Amt Mettingen im Amtsbezirk Mettingen/Recke von einem Amtmann verwaltet wurde. 1881 wurde die Verwaltung nach Mettingen verlegt. 1949 beschloß der Recker Gemeinderat, die ungeliebte Verbindung Mettingen/Recke aufzulösen, und das Innenministerium stimmte 1951 der Bildung einer selbständigen Gemeinde Recke zu. Durch die Kreisreform vom 1.1.1975 wurde Recke mit dem alten Landkreis Tecklenburg Teil des neu gebildeten Kreises Steinfurt.

Foto zeigt Mitglieder des Heimatvereins Recke auf den Spuren der Hollandgänger Die entscheidende wirtschaftliche Grundlage in Recke war seit Jahrhunderten die Landwirtschaft. Hollandgänger zogen von hier zum Grasmähen und Torfstechen in die Niederlande. Von den 422 Hollandgängern im Kreise Tecklenburg aus dem Jahre 1802 stammten 147 aus Recke. Daneben existierten, wie in den benachbarten Orten Mettingen und Hopsten, Handelsleute, die als Wanderkaufleute (Tödden) vor allem mit Leinen handelten und überwiegend nach Holland, Schleswig-Holstein, Mecklenburg und Brandenburg reisten. Es entwickelten sich erfolgreiche Handelskompanien, so z. B. in Recke die der Familie Hülsmeyer und Bunke.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts erfuhr im nahe gelegenen Schafberg die Sandsteinindustrie einen Aufschwung, die auch Recker Bürgern Arbeit bot. Wichtiger Arbeitgeber war seit dieser Zeit auch der Steinkohlebergbau in Ibbenbüren und im Buchholzer Forst der Gemeinde Recke. Seit der Mitte des 17. Jh. wurde dort Kohle gefördert, im Jahre 1856 der Schacht Tobias abgeteuft; doch schon fünf Jahre später musste dort der Förderbetrieb eingestellt werden. Bis in die Mitte der 60er Jahre bot jedoch der Kohlebergbau in Ibbenbüren den Einwohnern von Recke die meisten Arbeitsplätze.

 

Diese Foto zeigt die Ansicht des Turmes der ev.Kirche in Recke Die Ev. Kirche in Recke (um 1250), hier Ansicht des Turmes,  ist einer der bedeutendsten Sakralbauten des Tecklenburger Landes. Im Kern romanisch, wurde sie später gotisch eingewölbt und im Innern mit gotischen Fresken versehen. Besonders bemerkenswert ist der romanische Taufstein vom " jüngeren Bentheimer TypIcon das einen externen Link kennzeichnet" aus der Mitte des 13. Jahrhunderts.

 

 

 

 



 

Wappen_Recke_Org Das Recker Gemeindewappen

Das Wappen zeigt im silbernen Schild sieben blaue Balken, darauf einen schwarzen, silbern verfugten Turm mit Satteldach. Der Turm zeigt drei rundbogige, silberne Fenster, darunter eine silberne, rechteckige Schießscharte und unten ein silbernes, spitzbogiges Tor. Die blauen Balken entsprechen dem Schild der Edelherren von Horstmar, die seit dem frühen Mittelalter in Recke Besitzungen hatten. Der alte Wehrturm der romanischen Kirche wurde als Wahrzeichen der Gemeinde dem Horstmarer Wappen beigefügt.

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