Wegenetzkonzept

Veröffentlicht am: 22.06.2020

Die Gemeinde Recke erstellt in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Hans Tovar & Partner aus Osnabrück ein ländliches Wegenetzkonzept.

Im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsverfahrens haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich aktiv an der Entwicklung des Konzeptes zu beteiligen.

Sie haben die Möglichkeit Hinweise, Anregungen etc. zum SOLL-Zustand abzugeben.

Hierfür verwenden Sie bitte das folgende Formular und senden es über den auf dem Formular hinterlegten Button „Senden per E-Mail“ an die Gemeinde Recke.

Formular Bürgerbeteiligung


Der IST-Zustand wurde am 12.05.2020 dem Ausschuss für Planen, Bauen, Umwelt und Sport im Rahmen einer Auftaktveranstaltung vorgestellt und kann hier eingesehen werden.

Auf Basis des IST-Zustandes, des Beteiligungsverfahrens und dem Workshop mit den Akteuren am 26.05.2020 wurde ein SOLL-Zustand für das Wegenetz der Gemeinde Recke erarbeitet.

Der SOLL-Zustand wurde am 04.06.2020 dem Ausschuss für Planen, Bauen, Umwelt und Sport in der öffentlichen Sitzung vorgestellt und kann hier eingesehen werden.

 

Informationen zur Erstellung des Wegenetzkonzeptes

Ländliche Wege erfüllen vielfältige Funktionen. Zum einen verbinden sie Gemeinden, kleinere Siedlungseinheiten und Bauernschaften und binden an das übergeordnete Verkehrsnetz an. Zum anderen erschließen sie land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen und unterstützen die naturnahe Erlebbarkeit der landschaftlichen Vielfalt in der Freizeit und zur Erholung.

Ziel der Erarbeitung des Konzeptes ist es, der Gemeinde zu ermöglichen, ein zukunftsfähiges und bedarfsgerechtes Wegenetz zur Entwicklung des ländlichen Raumes zu planen. Dieses soll im Wesentlichen an der verkehrlichen Bedeutung ausgerichtet sein und abschließend sollen sich Handlungsoptionen für Investitionsentscheidungen und für die dauerhafte Unterhaltung der Wege ableiten lassen.

Die Erarbeitung des Wirtschaftswegenetzkonzeptes geschieht in Anlehnung an den Leitfaden zur Erarbeitung ländlicher Wegenetzkonzepte gem. der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung einer integrierten ländlichen Entwicklung (ILE-Richtlinie).

Wichtige Bearbeitungsschritte im Bearbeitungsprozess sind:

  • Bestandserfassung der vorhandenen Situation (IST-Situation, Erfassung der Wegeabschnitte mit Ausbauart, Ausbauzustand, Tragfähigkeit, Nutzungsumfang, Funktionalitäten und Unterhaltungspflichten)
  • Kategorisierung der vorhandenen Wegeabschnitte
    • Kategorie A = klassifiziertes Straßennetz / Gemeindestraßen
    • Kategorie B = Multifunktionale Wege / Verbindungswege
    • Kategorie C = Wege zur Sicherstellung land- und forstwirtschaftlicher Verbindungen oder Erschließung ganzer Bewirtschaftungsblöcke / Hauptwirtschaftswege
    • Kategorie D = Untergeordnete Wege mit Bedeutung für Fußgänger
    • Kategorie E = Wege mit untergeordneter Erschließungsfunktion
    • Kategorie F = Erschließungswege, die Einzelinteressen dienen
    • Kategorie G = im Netzzusammenhang weniger wichtige Wege / Feinverteilung innerhalb eines Feldblocks
    • Kategorie H = nicht mehr vorhandene oder genutzte Wege
    • Kategorie I = reine Fuß-, Reit- bzw. Radwege
  • Entwicklung eines SOLL-Konzeptes mit Handlungsempfehlungen unter Einbeziehung von Akteuren und Bürgern in einem transparent gestalteten Prozess
 

Ansprechpartner:

Hendrik Esselmann
05453/910 - 52
05453/910 - 88 52

Tina Langelage
05453/910 - 86
05453/910 - 88 86

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