Naturschutzgebiete

Naturerlebnis Recke

Natur erleben - gleich zwei Naturschutzgebiete, das Recker Moor und das Heilige Meer, laden auf ausgewiesenen Wegen zur Entdeckung ein. Auch der Buchholzer Forst mit seinen Zeugen der Bergbaugeschichte ist ein Erlebnis besonderer Art.


Naturschutzgebiet Recker Moor

Ein Naturerlebnis der besonderen Art  bietet das Naturschutzgebiet Recker Moor. Ca. 6.000 v. Chr. entstanden, zählt das Recker Moor zu den letzten lebenden Hochmooren Deutschlands. Zwei Aussichtstürme ermöglichen einen guten Überblick über das 344 ha große Gelände. Infotafeln vermitteln Wissenswertes über das Moor, das vielen seltenen Pflanzen und Tieren einen Lebensraum bietet. Auf einem Rundwanderweg können Besucher die einmalige Landschaft erkunden.

Die offenen Wasserstellen (Torfstiche) dienen dem Moorfrosch und seltenen Libellen als Fortpflanzungsgewässer. Auf den trockenen Besenheideflächen jagen Schlingnattern nach Eidechsen und Erdmäusen. Im Moor wachsen Pflanzenarten, die an die hier extremen Lebensbedingungen angepasst sind, wie Torfmoose, Wollgras, Rosmarinheide und Sonnentau.

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Naturschutzgebiet Heiliges Meer

Ein Eldorado für Naturfreunde ist das als Naturschutzgebiet ausgewiesene Heilige Meer. Der Sage nach lag dort ein Kloster, dessen Mönche jedoch nicht viel vom frommen Leben hielten. Zur Strafe wurde das Kloster bei einem heftigen Gewitter vom Blitz zerstört. Heute führen ausgeschilderte Rundwanderwege durch das Naturschutzgebiet mit dem größten natürlichen See Westfalens, entstanden durch den plötzlichen Einbruch unterirdischer Hohlräume. Zentraler Punkt des Heiligen Meers ist das Bildungs- und Forschungszentrum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Eine Ausstellung informiert hier über die Geschichte des Naturschutzgebietes, die Entstehung der Seen sowie die Flora und Fauna.

Heiliges Meer thumb_57014974


Buchholzer Forst

Den Spuren des jahrhundertalten Bergbaus folgen im Buchholzer Forst der Premium-Spazierwanderweg Steinbecker Runde und der Bergbau-Rundweg mit zahlreichen Infotafeln und Bildern. Hier wird anschaulich der jahrhundertealte Bergbau erläutert. Ein Aussichtssturm, als Bergbau-Förderturm gebaut, bietet einen eindrucksvollen Panoramablick über das Umland. Zur Rast lädt die Buchholzer Schachthütte neben dem Aussichtsturm ein. Auch ein Trimm-dich-Pfad mit einer Finnenbahn für gelenkschonendes Laufen ist im Buchholz zu finden.

Buchholz thumb_57015129


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Name: Silvia Seibel-Mevenkamp
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